Nina Schuiki, Thomas Supper
If you have built castles in the air
kuratiert von Kollektiv Collective
If you have built castles in the air erwägt das Potenzial der Ausstellung als Medium, um Erinnerungen, die einer gegebenen Räumlichkeit innewohnen, zu sammeln und zu artikulieren. Als gemeinschaftliches Projekt, das ästhetisch und konzeptionell die Vergangenheit und Gegenwart des Meierhofs befragt, lässt die Ausstellung den Fluss der Zeit greifbar erscheinen. Ein schemenhafter Blick in die Vergangenheit des Gebäudes, in dem sich heute KS Rooms befindet – als Scheune, Hühnerstall, Lagerraum und Künstleratelier – vermischt sich mit spekulativen Momente und reflektiert darüber, was nie geschehen ist, hätte geschehen können oder noch geschehen wird. If you have built castles in the air inszeniert das Gefühl eines Déjà-vus und beginnt so einen Dialog zum Thema Erinnerung, Wahrnehmung und Geschichte.
Nina Schuiki
Termine:
Freitag 31. Juli
17:00 Eröffnung
Kollektiv Collective ist das gemeinsame kuratorische Projekt der freischaffenden Kuratorinnen Sasha Shevchenko und Pia Zeitzen. Mit Sitz in London, kuratieren sie seit 2019 internationale Ausstellungen und Programme, welche sie in enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen konzipieren. Ihre Arbeit widmet sich der Untersuchung politischer Dimensionen von Raum, Arbeit und Sprache und rückt dabei Vielfalt, Dialog und Fürsorge in den Vordergrund. Zu kürzlichen Projekten zählen Ausstellungen in der Galería Gato, Lima (2026); Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments im Vereinigten Königreich, London (2025-26); Österreichischen Kulturforum London (2025); Palo Gallery, New York (2025); Inspection Pit, West Sussex (2024); London Design Festival (2024); DES BAINS Gallery, London (2024); General Assembly, London (2024); Tabula Rasa Gallery, London (2023); Kupfer, London (2023), Christie’s, London (2022) und in der Swiss Church, London (2020).
KS Room
Im KS Room erforscht Karl Karner seit 2013 experimentelle bildende sowie darstellende Kunst und zeigt frische, dynamische Positionen zwischen Performance, Malerei, Fotografie und Skulptur. Im Vordergrund des Programms stehen das Vor- und Gegenüberstellen von zeitgenössischen, radikalen und medienübergreifenden Positionen, die Fragen aufwerfen und spielerisch auf aktuelle Entwicklungen eingehen.

