Das Tiefkühlhaus Csuk in Jennersdorf wird in der Intervention von Werner Reiterer nicht als Raum für ein auszustellendes Kunstwerk definiert, sondern wird vielmehr selbst als Ganzes zur Skulptur. Als nicht mehr betretbare, künstlerische Setzung, wird die Arbeit gleichsam wie ein Trojanisches Pferd in den realen Lebensraum der Menschen geschoben. Und weil die Arbeiten von Werner Reiterer generell die physische wie mentale Reibung mit den Menschen suchen, fällt diesen auch diesmal eine entscheidende und folgenschwere Rolle zu.