20:00 Lesung, Musik, Nachtfalter-Beobachtung
In da Höll
Eine interspezifische Begegnung in der Dämmerung
Von Anita Fuchs und Natascha Gangl
Musik: Franziska Hatz und Richie Winkler
Biologe: Alexander Weihs
Mit Anita Fuchs und Natascha Gangl laden zwei Künstlerinnen in die Landschaft ein, deren Ökosysteme und Geschichte sie erforschen: Fuchs über Insekten, Pilze und Pflanzen, Gangl über Sprache, Klang und Rhythmus. Treffpunkt ist die Field Station an der slowenischen Grenze: eine ehemalige Apfelplantage, die Fuchs seit 2020 renaturiert. In der Dämmerung wird die Wiese zum Theater, Grenzbach, Insekten und Pflanzen werden zu Akteur*innen. Der Nachtfalterexperte Alexander Weihs öffnet neue Wahrnehmungsräume. Natascha Gangl liest aus ihrem Work-in-Progress, begleitet von den Musiker*innen Franziska Hatz und Richie Winkler.
Natascha Gangl (Bachmannpreisträgerin 2025, Kunstraum-Steiermark-Stipendium 2025/26) und Anita Fuchs verbindet ein langfristiges künstlerisches Arbeiten in, mit und für die Region.
Eine Veranstaltung der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik im Rahmen des HochSommers
Field Station Kramarovci
An der Grenze zu Slowenien hat Anita Fuchs eine Wiese gepachtet. Dort arbeitet sie prozesshaft aus ihrer FIELD STATION heraus: einem silbrigen Kubus, Forschungsstation und Arbeitsraum. Er macht nicht nur die umgebende Landschaft zum Ausstellungsraum, er ist auch das künstlerische Basislager von Anita Fuchs’ biologischen und kulturanthropologischen Studien.

