In der Kugelmühle stellt Andreas Stern zwei sehr unterschiedliche Positionen einander gegenüber. Muntean/Rosenblum setzen sich mit Sujets aus der Kunstgeschichte sowie der Populärkultur auseinander und lösen durch die Übertragung von historisch überwältigenden Bildsujets in die Gegenwart, eine Diskussion über mediale Bedingungen durch die heute Bilder produziert werden, aus. Gerald Rockenschaub’s Werk ist eng mit der Neo-Geo-Bewegung der 1980er-Jahre verknüpft und lotet Grenzbereiche zwischen abstrakter Avantgarde, Minimalismus und der Pop Art aus. Häufig greift er direkt in die Architektur ein, um das Verhältnis zwischen Betrachter*in, Kunstwerk und Raum zu hinterfragen.